Der nächste Kampf geht um die Wahrheit
Shalom aus Jerusalem!
Vor weniger als einem Jahr, nach der Operation „Rising Lion“, die unter anderem die iranische Luftabwehr lahmlegte, stand Israel auf dem Höhepunkt seines regionalen Ansehens.
Syrien war gefallen, im Gazastreifen gab es keine Geiseln mehr, und die Hisbollah hatte ihren legendären Anführer durch einen israelischen Bunkerbrecher verloren. Arabische Staaten, die uns jahrzehntelang als unwürdigen Gegner betrachtet hatten, spielten mit dem Gedanken, uns zu einem würdigen Verbündeten zu machen.
Dann folgte in diesem Frühjahr die zweite Runde der Angriffe auf den Iran. Trotz des Erfolgs bei der Ausschaltung der obersten iranischen Führung hatte sich die Darstellung bis Juni dramatisch gewandelt, und Israel wurde als Stolperstein für das große Streben nach Frieden im Nahen Osten bezeichnet.
Während Israel hinter verschlossenen Türen von vielen warmherzig unterstützt wird, gilt es in der Öffentlichkeit als Ausgestoßener, für den nur wenige bereit sind, ihre Karriere und ihren Ruf zu opfern.
Hinter den Kulissen haben uns einige Leute gewarnt: Israels Zeit ist knapp. Dies ist der letzte US-Präsident, der Israel unterstützen wird.
Vielleicht noch bedeutender ist, dass internationale Führungskräfte und Christen, die in der Vergangenheit die Interessen Israels unterstützt haben, nicht mehr sprichwörtlich einen Blankoscheck für alles Jüdische ausstellen.
Wie konnte es dazu kommen?
Wir erleben hier die Folgen jahrzehntelanger aggressiver Propaganda, die sich an eine junge Generation richtet, die in Bezug auf die reale Geopolitik uninformiert und unerfahren ist.
Anfang dieses Jahres besuchte eine Gruppe christlicher Influencer zum ersten Mal Israel. Dabei traf die Gruppe einige Bewohner der Dörfer in der Nähe des Gazastreifens und hörte sich deren Geschichten aus erster Hand an. Einer der jungen Influencer kam weinend zu den Gruppenleitern und sagte: „Bevor ich hierherkam, habe ich einige antiisraelische Beiträge weiterverbreitet . . . Ich hatte keine Ahnung . . . Es tut mir so leid . . . Ich werde nie wieder etwas posten, von dem ich keine Ahnung habe.“
Viele Christen unterstützen Israel nicht, weil ihnen nie erklärt wurde, warum dies in geistlicher Hinsicht von Bedeutung ist. Ihnen wurde fälschlicherweise suggeriert, dass die Solidarität mit dem israelischen Volk und die Zustimmung zur israelischen Politik ein und dasselbe seien. (Und wer stimmt schon mit der gesamten Politik einer Regierung überein?)
Glücklicherweise wird das Thema Israel in der Bibel so ausführlich behandelt, dass wir dazu beitragen können, diese Missverständnisse auszuräumen.
Zusätzlich zu eurer Spende an Maoz in diesem Monat: Würdet ihr vielleicht in Erwägung ziehen, das Buch „Why Israel?“ für jemanden zu kaufen, den ihr kennt und der nach Antworten sucht?
„Why Israel?“ ist absichtlich ein kurzes Buch.
Menschen bauen ganze Theologien auf einzeiligen Slogans auf, die einfach nur gut klingen. Wir möchten Euch Einzeiler zusammen mit den Bibelversen, die sie untermauern, präsentieren.
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