Juli 2018

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Juli 2018 2018-11-25T06:31:41+02:00

WIE ISRAEL UNSERE WELT VERÄNDERT

Als Gott Seine perfekte Welt schuf, plante Er, die Menschheit mit unvorstellbaren Segnungen zu überschütten und sich an der Gemeinschaft mit Seiner Schöpfung zu freuen. Doch nachdem zwischen Gott und dem Menschen eine Kluft entstand, gab es nur ganz seltene Begegnungen zwischen Menschen und Gott (Henoch, Noah usw.).

Gemäß Seinem Wesen antwortete Gott auf diese Beziehungen mit Segnungen. Doch erst als Abraham auf der Bildfläche erschien, entschied sich Gott, dass Er einen Mann gefunden hatte, durch den Er die anderen segnen konnte. „In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“ (1. Mose 12:3)

Seit dieser Zeit entstand aus den Nachkommen von Abrahams Enkel (später von Gott „Israel“ genannt ) eine Nation, und Gott entschied, durch diese Nation Segnungen an die ganze Welt fließen zu lassen. Aber zu keiner anderen Zeit waren diese Segnungen so zahlreich wie jetzt, da Israel in seinem eigenen Land lebt.

Zu Ehren des 70-jährigen Jubiläums der Existenz Israels in der modernen Welt präsentieren wir sieben Bereiche, in denen Israel unsere Welt verändert hat.

MEDIZINISCH

Meine Schwiegermutter hat eine starke prophetische Gabe. Sie erzählte mir mal, dass sie vor kurzem für einen kranken Mann gebetet habe. Sie sagte ihm ein ungewöhnliches Wort über seine Krankheit: „Ich empfinde, dass Gott Ihnen die Heilung Ihrer Krankheit durch Israel zukommen lassen wird.“ Tatsächlich wurde eine Woche später in den Nachrichten verkündet, dass einer israelischen Firma ein medizinischer Durchbruch gelungen war, der genau zur Behandlung dieses Mannes passte.

Auch wenn es selten in die internationalen Nachrichten gelangt, hören wir in Israel scheinbar wöchentlich über neue Erfindungen von israelischen Unternehmen, die in der medizinischen Welt willkommen sind. Angefangen vom Laser, der Nierensteine ohne OP zerkleinern kann, bis hin zum tragbaren Außenskelett, das es den Gelähmten ermöglicht, wieder zu gehen oder den Knochen, die aus den Fettzellen der Patienten wachsen können. Die Errungenschaften sind sowohl lebensrettend als auch atemberaubend. Der israelische Erfindungsreichtum im Kampf gegen alles Mögliche, angefangen von der einfachen Erkältung bis hin zum Krebs, ist nachgewiesen worden.

Seit Jahren haben Babys von der intensiven Betreuung durch strahlungsfreie, schnurlose Baby-Sensoren profitiert, die ihre Bewegungen und ihre Atmung überwachen. Gerade in dieser Woche wurde in den israelischen Nachrichten ein tragbares Ultraschallgerät präsentiert, das besorgte Schwangere mit ihrem Smartphone zu Hause benutzen können.

Lebensrettende Produkte wie der hämostatische Verband „WoundClot“ helfen als Kompresse und zur Blutgerinnung großer Wunden, was mehr Zeit dafür schafft, den Patienten ins Krankenhaus zu bringen. Neulich wurde das Hadassah Krankenhaus in Jerusalem für seinen da Vinci Roboter  ausgezeichnet, der so präzise arbeitet, dass er Operationen am Gehirn und der Wirbelsäule mit minimal invasiven  Verfahren durchführen kann. Offensichtlich holen sich unsere Wissenschaftler die Ideen für ihre nächste Erfindung aus der Science-Fiction.

Während das Bewusstsein über Autismus wächst, hat Israel ebenfalls eine saubere Neuerfindung gebracht. Das ist ein nicht-invasiver Sensor, der die Neugeborenen auf Autismus testen kann. Wie manche wissen, kann Autismus am besten behandelt werden, wenn er so früh wie möglich entdeckt wird. Doch leider wird er erst diagnostiziert, wenn das Kind schon einige Jahre alt ist. Diese neue Testmöglichkeit gibt nicht nur dem Kind bessere Aussichten auf ein gutes Leben, sondern sie erlaubt auch den Medizinern, mehr über das Anfangsstadium dieser Erkrankung zu lernen.


Der da Vinci Roboter ist so präzise, dass er nun international eingesetzt wird, um die komplexesten Operationen durchzuführen.

HUMANITÄR

Auch wenn Israel eher für seine Hightech-Unternehmen bekannt ist, ist eine Israels Herz für die Bedürftigen. Die Israelis sind oft die Ersten vor Ort, wenn irgendwo auf der Welt eine Naturkatastrophe zuschlägt. Doch auch ohne Notfallsituation findet man sie in den verschiedensten Ländern der Dritten Welt, wo sie ihre Kreativität benutzen und lokale Einwohner trainieren, damit sie aus ihren verheerenden Lebensumständen ausbrechen können.

Wenn es darum geht, Menschen zu helfen, steht die Versorgung mit essbarer Nahrung und sauberem Wasser ganz oben auf der Liste. Um die Nahrungsmit telressourcen zu schützen, haben die Israelis die sogenannten „ GrainPro Bags“ erfunden, hermetisch schließende Verpackungen, die vor zerstörerischen Einflüssen wie Schimmelpilz und Insekten schützen.

Die Tröpfchenbewässerung, die 1965 in Israel erfunden wurde und jetzt weltweit eingesetzt wird, verbraucht nur einen Bruchteil des Wassers, das die traditionellen Bewässerungsmethoden verbrauchen.

Unsere Bevölkerung hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Und da ein großer Teil Israels Wüste und der See Genezareth unsere einzige große Wasserquelle ist, war Israel gezwungen, eine Reihe von Lösungen zu erarbeiten. Heute wird der Großteil des Wassers in Israel aus dem Mittelmeer geholt, entsalzt und auf unseren Esstischen serviert.

Die Anlagen zur Wasseraufbereitung in Israel sind zwar massiv und komplex, doch Israel hat auch eine mobile Version davon, die benutzt werden kann, um mit einer Handpumpe das Wasser aus den dreckigsten Sümpfen zu reinigen.

Und wenn man ganz weit weg von irgendeiner Wasser- oder Stromquelle lebt, hat Israel eine Vorrichtung geschaffen, mit der man buchstäblich Wasser aus der Luft entziehen kann.

Es gibt Teams von israelischen Experten, die in Ländern der Dritten Welt arbeiten, wie z.B. im Südsudan – eins der gefährlichsten Länder der Welt – wo sie ein ganzes Bauerndorf als Modell aufbauen, um die Einheimischen die Methoden der israelischen Landwirtschaft zu lehren. Israel hat humanitäre Hilfe in über 140 Länder gebracht!

Die israelischen Ärzte sind ebenfalls in der ganzen Welt anerkannt für ihre Bereitschaft, Patienten aus feindlichen Ländern zu behandeln. Syrer, die in ihrem blutigen Bürgerkrieg gefangen sind, bringen ständig ihre Verwundeten auf Schleichwegen über die Grenze nach Israel, wo schon einige tausend Syrer medizinisch behandelt wurden. Israel fragt nicht nach Informationen darüber, wer sie sind oder zu welcher Rebellengruppe sie gehören. Viele von ihnen haben Monate in israelischen Krankenhäusern verbracht.

Palästinenser aus dem Westjordanland und aus Gaza riskieren die Beschämung durch ihre Nachbarn und bringen ihre Kinder in israelische Krankenhäuser, wo sie Behandlungen genießen, die sie von ihren Ärzten nicht bekommen können. Israel ist auch die einzige Nation, die ständig Strahlenopfer aus der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl von 1986 akzeptiert und behandelt. Fast 3000 Kinder wurden für die kontinuierliche Behandlung der Folgen der Strahlungen nach Israel umgesiedelt.


Ein Modell-Dorf, das Israelis im Südsudan aufbauen, um Einheimischen beim Anbau eigener Nahrungsmittel zu helfen.

KUNST

Wenn ihr je nach „Juden in der Kunst“ recherchiert habt, wisst ihr wahrscheinlich, wie viele wohlbekannte Schauspieler/Sänger/Maler jüdisch waren und sind. Auch wenn das jüdische Volk mit kreativen Genen gesegnet wurde, haben wir unsere Gaben nicht immer dazu benutzt, um die Welt – sollen wir sagen – heiliger zu machen. Das gilt ebenso für alles andere in der jüdischen Geschichte. Aber ein Deal ist ein Deal, und Gott nimmt Seine Segnungen nicht wieder zurück. Und daher haben die Juden, auch in ihrer Verlorenheit, ihre Spuren in der Welt hinterlassen.

Zeitlose Lieder wie „Take Me Out to the Ball Game“ und „Somewhere Over the Rainbow“ wurden von Juden geschrieben, und über letzteres wird rumort, dass darin Israel gemeint sei. Irving Berlin schrieb Partituren von Liedern, von denen so viele unglaublich berühmt sind, wie z.B. „God Bless America“ und „White Christmas“.

Dann ist da Bob Dylan, bekanntlich ein Messianischer Jude, der den Nobelpreis für seine Musik und Texte gewonnen hat. Eigentlich ist die Liste der Musiker meilenlang: z. B. Judy Garland, Paul Simon, Barbra Streisand, Neil Diamond, George Gershwin und Leonhard Bernstein. Sogar in der komplexen Welt der Filmemacher haben enorm viele Juden erfolgreich sowohl Unterhaltungsfilme als auch anspruchsvolle Filme geschaffen, von „Indiana Jones“ bis hin zu „Schindlers Liste“.


Recherchiert mal „Juden in der Kunst“ und ihr werdet bald erkennen, wie viele wohlbekannte Schauspieler/Sänger/Maler jüdisch sind.

HIGH TECH

Israels umfangreichste Liste von Errungenschaften ist vermutlich im Bereich der High-Tech. Unter den Israelis gibt es einen Dauerscherz, der über die unmögliche Mission der anti-israelischen Aktivisten spöttelt, wenn sie sich dafür einsetzen, Israel zu boykottieren. Denn viele der heutzutage alltäglichen technischen Geräte wie z.B. Computer, Mobiltelefone und eine große Anzahl der Software, die darin funktioniert, wurden entweder von israelischen Firmen erfunden oder sind zurzeit in ihrer Hand.

Doch obwohl die Bevölkerung nur 6,5 Millionen Juden (und 1,7 Millionen Araber) beträgt, ein großer Prozentsatz davon aus anderen Ländern einwanderte und Hebräisch als zweite oder dritte Sprache spricht, bringen die Israelis mehr neue technologische Erfindungen pro Kopf hervor als fast jede andere Nation.

Unter den beliebteren Erfindungen Israels, die ihren Weg bis in eure Nachbarschaft geschafft haben, ist der USB-Stick, die MobileEye Kamera hinten an eurem PKW und Waze, die weltweit größte Community-basierte Verkehrs- und GPS Navigations-Software.

Doch High-Tech ist nicht nur das Neueste und Großartigste. Einige israelische Erfindungen gibt es schon so lange, dass sie eigentlich für die Ruhmeshalle der High-Tech würdig wären. Die Software für die originalen ICQ Textnachrichten (SMS) wurde in den 90ern erfunden und war die Idee eines Israeli.

Die 70er Jahre erbrachten den 8088 Chip, der als Grundstein des IBM Rechners (PC) diente. Sogar die Verwandlung der Druckermaschine in den modernen Drucker in eurem Büro, verdankt ihr israelischen Köpfen.

Übrigens, von den 892 verliehenen Nobelpreisen wurden 201 oder 22,5 % an Juden verliehen, die kaum 0,2 % der Weltbevölkerung ausmachen. Wie ist das zu erklären?


Unter den beliebteren Erfindungen Israels, die ihren Weg bis in eure Nachbarschaft geschafft hat, ist der USB-Stick.

SICHERHEIT

Ohne Frage, Israel ist eine Nation mit einem hohen Bedarf an Selbstverteidigung. Daher sind ursprüngliche und kreative Waffengtechnik ganz oben auf der Prioritätenliste. Als meine Familie während des Golfkrieges 1991 in unseren Schutzräumen saß, benutzte Israel amerikanische Patriot-Abwehrraketen, um sich gegen die Flut an Scud-Raketen von Saddam Hussein zu wehren. Die Patriots waren nur teilweise erfolgreich und brauchten einige Minuten Vorwarnung, um ihre Ziele zu treffen.

Da die Hamas-Raketen in weniger als 15 Sekunden nach dem Abschuss auf israelischem Boden landen, brauchte es neue Technologien. Die Erfolgsrate von 90 % des Iron Dome (dem israelischen Flugabwehrsystem) beim Abfangen der Hamas-Raketen ist einer der Gründe dafür, dass Israelis und Besucher ihr tägliches Leben sogar in Zeiten hoher Spannungen mit feindlichen Nachbarländern weiterführen können. Tatsächlich fängt Iron Dome inzwischen die Mörsergranaten schon Sekunden nach deren Abschuss ab.

Israels Beitrag zur Sicherheit ist nicht nur für den Krieg. Wenn ihr schon mal eine Firewall benutzt habt, um eure Emails oder Webseiten zu schützen, könnt ihr euch bei Israel bedanken. Seine Sicherheits-Unternehmen, sowohl online als auch in der realen Welt sind unübertroffen. Israelische Sicherheits-Firmen wie die weltberühmten Black Cube und Checkpoint, werden oft für große Veranstaltungen und von Würdenträgern auf Auslandsreisen unter Vertrag genommen.


Die Erfolgsrate von 90 % des Iron Dome (dem israelischen Flugabwehrsystem) beim Abfangen der Hamas-Raketen ist einer der Gründe dafür, dass Israelis und Besucher ihr tägliches Leben weiterführen können.

GEISTLICH

Allerdings, auch wenn ihr Erfolg im Bereich der Unterhaltung bekannt ist, haben die Juden wahrscheinlich in keinem anderen Bereich mehr Einfluss auf die Welt gehabt als in der Anbetung. Es stimmt, wenn man heutzutage an Anbetungsmusik denkt, würde man kaum an Israel als die Quelle von bahnbrechenden Anbetungserfahrungen denken. Doch alles, was man über die Anbetung des Einen wahren Gottes weiß, hat seinen Ursprung in Israel. Die Psalmen, die vor tausenden von Jahren geschrieben wurden, werden heutzutage immer noch von Juden und Christen gesungen. Sogar die Vielfalt in unseren Anbetungsliedern orientiert sich an biblischen Vorbildern – von Mose bis Jeremia.

Heutzutage wird die messianisch-jüdische Musik weithin eher als ein Musik-Genre angesehen, das zu Reigentänzen mit langen schwingenden Röcken und Fahnen einlädt. Die Wahrheit ist, dass die messianische Musik aus dem heutigen Staat Israel eine unglaubliche Vielfalt an Klängen aus vielen Nationen verkörpert, in denen die Juden in den letzten zweitausend Jahren gelebt haben. Angefangen von den komplexen Rhythmen aus Südamerika bis hin zu den symphonischen Klängen aus Osteuropa und den fließenden Streichinstrumenten des Nahen Ostens werden in der israelischen Anbetung die Klänge vieler Stämme und Sprachen hörbar.

Als Hiob in seiner tiefsten Verzweiflung war, erklärte er: „Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen. Der Name des Herrn sei gepriesen.“ Hier beginnt das jüdische Herz der Anbetung. Egal, was passiert ist oder passieren wird, der Herr soll gepriesen werden. Diese Mentalität wird man immer und immer wieder in der jüdischen Kultur finden. Die Juden segnen nicht die Nahrungsmittel, die sie essen; sie segnen den Schöpfer der Nahrungsmittel! Und bei einer Beerdigung erwähnt das traditionelle Gebet den Verstorbenen mit keinem Wort – es segnet nur den Schöpfer des Lebens.

Israel ist lange Zeit für die Gemeinde eine Quelle der geistlichen Offenbarung gewesen. Die Existenz der Bibel selbst ist ein kostbares Geschenk an die Menschheit, das fast ausschließlich von Juden aufgeschrieben wurde. Doch die jahrhundertelange Spaltung zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk hat die Christen von ihren Wurzeln getrennt. Und dadurch blieben einige geistliche Juwelen, die Gott dem jüdischen Volk geschenkt hat, um sie mit der ganzen Welt zu teilen, immer noch unberührt.

Wir, die wir die Erlösung durch Jeschua angenommen haben, haben direkten Zugang zu Gott. Aber auch dieser Zugang wurde der Welt durch Juden vorausgesagt. Manche Menschen fühlen sich vielleicht beleidigt bei dem Gedanken, dass Gott einige Segnungen nur durch eine spezielle Völkergruppe senden wollte. Doch sie sind nicht beleidigt, wenn man ihnen sagt, dass sie zu einem Wasserhahn gehen müssen, um fließendes Wasser zu genießen, oder dass sie den Lichtschalter an der Wand suchen müssen, wenn sie den Segen der Elektrizität genießen wollen.

Wir wissen alle, dass Gottes Verheißungen ewig sind. Und Sein Wunsch ist es, dass Abrahams Nachkommen ein Segen für alle Familien der Welt sind. Welche Segnungen fehlen der weltweiten Gemeinde wohl noch, weil sie im großen Ganzen Israel in seiner Berufung nicht anerkannt hat?


Die Vielfalt in unseren Anbetungsliedern orientiert sich an biblischen Vorbildern.

Shani Sorko-Ram Ferguson ist die in Israel geborene Tochter von Ari und Shira und Mitbegründerin von Jeschua Israel Ministries in Jerusalem. Kobi und Shani leben mit ihren fünf Kindern nicht weit von Jerusalem. Besucht mal ihre Webseite: www.yeshuaisrael.com

 

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DIE THORA MIT COMEDY ZUM LEBEN ERWECKEN – AUF HEBRÄISCH!

Unsere Büromitarbeiter feiern mit dem Team der Produktionsfirma Silueta, das gemeinsam mit dem Maoz Media-Team eine hebräische Comic-Version der wöchentlichen Thora-Abschnitte produziert hat.

In der jüdischen Tradition sind die Fünf Bücher Mose in wöchentliche Abschnitte für jede Woche des Jahres eingeteilt.

Maoz engagierte Tal Guines, einen professionellen Comic-Autor und selbst ein Messianischer Jude, der den wundervoll lustigen Text für je ein 4–5 minütiges Video pro Woche schrieb. Eine Animationsfirma hat all die Ideen Tals gezeichnet. Ein großer Erfolg! Alle Generationen lieben es – vor allem junge Leute! Einige messianische Gemeinden präsentieren sie jede Woche in ihren Treffen. Omri, ein Mitbesitzer von Silueta Productions, schrieb uns seine Eindrücke über sein allererstes Treffen und die Zusammenarbeit mit Messianischen Juden.

Als Maoz zu uns kam und sagte: „Lasst uns eine Animations-Serie mit allen Thora-Abschnitten machen“, dachte ich zuerst, das ist ein ambitioniertes Projekt. Ich meinte, es habe wenig Chancen, realisiert zu werden. Ich sah viele potenzielle Hindernisse auf dem Weg dahin.

Das Projekt hat tatsächlich intensive Geburtswehen gehabt, und es hat lange gedauert, bis das finale Produkt fertig war. Aber seit dem Moment, als wir den Motor gestartet haben, war es ein erstaunlicher Prozess. Dieses Projekt war für unser ganzes Team – ich als Manager und Produzent, ein Direktor und ein Zeichner – sehr speziell.

Jedem von uns hat es gefallen, an diesem Projekt zu arbeiten. Der Zeichner hatte viel zu zeichnen! Der Direktor und ich waren einem ganz anderen Aspekt der biblischen Geschichten ausgesetzt. Es gab auch eine große Dynamik zwischen uns und dem Maoz-Team. Wir sagten ihnen. was wichtig ist bei der Ausführung und der Art eine Geschichte zu erzählen, und sie sagten uns, was beim inhaltlichen und visuellen Aspekt wichtig ist.

Diese Interaktion schuf eine erstaunliche Serie. Menschen, die gewisse Momente in ihrem Leben durchmachen, können es mit einer bestimmten biblischen Geschichte in Verbindung bringen. Oder wenn sie zu einem bestimmten Thora-Abschnitt gelangen, bekommen sie dafür eine neue Sichtweise …

Ich hatte vom Ausdruck „Messianische Juden“ gehört; ich wusste zwar, so etwas existiert, doch ich hatte keine Ahnung, wo sie leben, wer sie sind oder was sie glauben. Gab es davon überhaupt welche in Israel, oder sind das nur Amerikaner? Eigentlich wusste ich gar nichts über sie. Also war dies Projekt für mich auch die Gelegenheit, Menschen aus einem anderen Glauben zu treffen und einen anderen Blickwinkel zu den Geschichten zu erkennen, die ich seit meiner Kindheit kannte. Und es hat wirklich Spaß gemacht.


Omri Roth traf zum ersten Mal Messianische Juden.

Das Wichtigste, das ich über die Messianischen Juden gelernt habe, ist, dass wir mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben. Letztendlich hat mir diese kurze und begrenzte Begegnung gezeigt, dass wir denselben Hintergrund haben.

Da gab es eigentlich nichts Dramatisches, mit dem ich mich schwer getan hätte. Zum Beispiel erinnere ich mich an das erste Video, wo Jeschua auftaucht und ich bei mir selbst dachte: „Halt mal, das ist etwas, das ich nicht kenne.“ Ich verstand nicht, was Jeschua mit dem zu tun hatte, was wir da machten. Das hier sind Geschichten, die ich seit der 1. Klasse kenne, und plötzlich fügen sie hier eine neue Person hinzu. Nachdem ich jedoch einige ähnliche Kapitel gesehen hatte, verstand ich, wie diese Dinge sich ineinanderfügen, und es war nicht sonderbar. Es war Teil der Geschichte.

Nach meinem etwas oberflächlichen Verständnis glauben die Messianischen Juden das, was die Juden glauben; und dazu gibt es noch eine Schicht mit Jeschua und dem Neuen Testament. Also letztlich zeigt dieses Projekte das, was ich auch glaube.

Daher bin ich echt stolz auf das, was wir getan haben, und ich fühle mich damit verbunden. Tatsächlich gibt es heutzutage nicht viele umfangreiche Projekte, die die Geschichten der Thora (Der Fünf Bücher Mose) von Anfang bis Ende darstellen. Für mich persönlich ist dies auch das größte Projekt, an dem ich je gearbeitet habe – ein ganzes Jahr lang an der Seite eines professionellen Teams und eines Inhalt-Teams. Und das Endprodukt ist großartig.


Eine der meist gesehenen Episoden von Shavua Shavua (Woche für Woche) – Parashat Vayera Übersetzt steht da: „Hey, warum ist Mama im Gefrier-Modus?“
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