Maoz Israel Bericht November 2021

Schmecket und Sehet - Teil 2

"Ich habe jetzt mit der Behandlung begonnen, auch wenn es einige Zeit dauern wird, bis sie abgeschlossen ist. Aber ich bin so froh, dass ich damit zurechtkomme und mein Studium nicht unterbrechen muss. Ich weiß wirklich nicht, was ich getan hätte, wenn ihr nicht dagewesen wärt.“


Shani Ferguson
Durch Shani Ferguson
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Marina

Marina ist Studentin an der Hochschule für Architektur in Haifa. Sie wanderte 2008 mit ihrer Familie ein und führte ein normales Leben, bis zu einem Ereignis, das ihr Leben veränderte. Als sie in der 11. Klasse war, fuhr sie mit ihren Rollschuhen einen Hügel hinunter und prallte gegen eine Bushaltestelle. Durch den Aufprall wurden sowohl ihr oberer als auch ihr unterer Kieferknochen und mehrere Zähne zertrümmert.

Das Ärzteteam leistete großartige Arbeit bei der Rekonstruktion ihres Gesichtes. Als sie jedoch zur Armee ging, traten bei ihr medizinische Komplikationen auf, und die Ärzte stellten fest, dass ihr Kiefer gewachsen war und die gesamte Rekonstruktion wiederholt werden musste.

Leider wollte die israelische Krankenkasse diesmal die Kosten für die Behandlung nicht übernehmen. Als Marinas Pastor von ihrer Situation erfuhr, ermutigte er sie, sich bei IStandwithIsrael um eine Finanzierung zu bewerben. „Ich war ehrlich gesagt schockiert, als ich hörte, dass ich die Genehmigung erhalten hatte. Ich habe jetzt mit der Behandlung begonnen, auch wenn es einige Zeit dauern wird, bis sie abgeschlossen ist. Aber ich bin so froh, dass ich damit zurechtkomme und mein Studium nicht unterbrechen muss. Ich weiß wirklich nicht, was ich getan hätte, wenn ihr nicht dagewesen wärt.“

Sarah

Sarah und Alex lernten sich vor 15 Jahren kennen. Sie war Freiwillige in einem Reha-Zentrum und er war einer der Patienten. Während dieser Zeit kam Alex zum Herrn und absolvierte das Programm. Bald darauf heirateten sie und begannen, in einer örtlichen Gemeinde zu dienen. Gemeinsam bekamen sie zwei Kinder, und als sie schließlich beide einen festen Job hatten, beschloss Alex, dass sie eine Wohnung kaufen sollten.

Dann brach die Pandemie aus, und mit ihr kamen die langen Lockdowns. Die Isolation und Einsamkeit, die ein so gravierender Bestandteil der COVID-Erfahrung waren, führten zu einer Trinker-Spirale. Alex trank so viel, dass er mit einem Organschaden im Krankenhaus landete. Sarah besuchte ihn im Krankenhaus, um mit ihm zu beten, und er kam an einen Punkt, an dem er vor dem Herrn Buße tat. Am nächsten Tag beschlossen die Ärzte, ihn in ein Koma zu versetzen, um seinem Körper die Möglichkeit zu geben, sich auszuruhen und ohne Schmerzen zu heilen. Als sie jedoch Tage später die Koma-Medikamente absetzten, wachte er nicht mehr auf. Die Ärzte führten Tests durch und fanden heraus, dass die Ursache ein bestimmtes Bakterium war, das sein Blut infiziert hatte.

Aus irgendeinem Grund war für die Behandlung dieses Bakteriums eine zusätzliche Genehmigung der Verwandtschaft des Ehemannes erforderlich. Die Verwandtschaft weigerte sich jedoch, die Behandlung zu genehmigen, bis es zu spät war und Alex starb.

Noch während Sarah verarbeiten musste, was es bedeutet, Witwe zu sein, musste sie sich zu Hause um dringende Dinge kümmern, wie z.B. ein Klempnerproblem und ein Leck im Dach, dar vor der Regenzeit behoben werden musste. IStandwithIsrael erkannte, dass es am dringendsten notwendig war, dafür zu sorgen, dass Sarah und ihre Kinder zu Hause etwas Ruhe vor dem Sturm hatten, und die Übernahme der Kosten für die Reparatur war ein sehr praktischer Weg, um sie in dieser schwierigen Situation zu stärken.

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